Mit der Mein Schiff 2 über den Jahreswechsel in der Karibik
26.12.2025 – 10.01.2026
Dominikanische Republik
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Mein Reiseerlebnis
Mit der Mein Schiff 2 über den Jahreswechsel in der Karibik
Meine Reise mit der Mein Schiff 2 im Dezember 2025 und Januar 2026 führte mich und meine Familie durch die östliche Karibik.
Abflug ist zunächst in Frankfurt mit der Condor zum Zielflughafen La Romana (Dominikanische Republik). Die Condor hat aktuell den Airbus A330-900 neo im Einsatz, der noch relativ neu in der Flotte ist. Für diesen langen Flug habe ich mich entschieden, die Business Class zu testen, und das Plus an Komfort ließ uns ausgeruht am Zielort ankommen. Auch die Nutzung der Lufthansa Business Lounge am Flughafen Frankfurt ist damit inklusive. In La Romana angekommen, geht alles sehr schnell. Mit dem Bus wird man direkt am Flugzeug abgeholt und spart sich somit die Einreise im Flughafenterminal. Die Koffer werden direkt vom Flugzeug zum Schiff transportiert und man bekommt sie dann im Laufe des Tages vor die Kabine gestellt. Es macht daher Sinn, sich Wechselkleidung in das Handgepäck einzupacken, damit der Sommerurlaub direkt starten kann.
Die Reise beginnt mit einem Seetag, um das Schiff und seine Annehmlichkeiten in Ruhe kennenzulernen. Die Mein Schiff 2 ist im Vergleich zu den Schiffen Mein Schiff 3 bis Mein Schiff 6 etwas größer, im Großen und Ganzen aber ähnlich aufgebaut wie die Schwesterschiffe. Unterschiede gibt es bei den Restaurants, so hat die Mein Schiff 2 ein Ganz schön Gesund Restaurant und einen Fischmarkt. Die Bereiche für die Suiten sind etwas großzügiger und es gibt eine Sporthalle anstatt eines offenen Multisportcourts.
Der erste Hafen der Reise ist Kingstown auf St. Vincent. Das Schiff liegt sehr zentrumsnah. Ich habe eine Tour über Meine Landausflüge gebucht, die den westlichen Teil der Insel erschlossen hat. Es gab einen Panoramablick über Kingstown, kurze Stopps in zwei Fischerdörfern, einen Besuch am Drehort von Fluch der Karibik und dem angrenzenden Botanischen Garten. Abgerundet wurde der Ausflug mit einem Badestopp am Buccament Beach. Auch hier gebe ich Ihnen meine persönlichen Erfahrungen gerne mit auf die Reise.
Als nächster Ort wird Bridgetown auf Barbados angelaufen. Hier hatte ich ebenfalls über Meine Landausflüge eine Kleingruppentour gebucht. Die Inselrundfahrt führt entlang der Westküste bis zum rauen Northpoint, weiter zum Aussichtspunkt Cherry Tree Hill, der ein wunderbares Panorama über das Landesinnere bis zum Meer bietet. Weiter geht die Fahrt entlang der Ostküste bis zum malerischen Strand von Batsheba mit seinen Felsenbrocken, die direkt in Strandnähe im Meer liegen.
Das Schiff liegt über Nacht in Bridgetown und daher hat man ausreichend Zeit, die Insel zu erkunden. Am zweiten Tag auf Barbados habe ich die Carlisle Bay besucht und den weißen Strand und das türkisblaue Meer am Pebbles Beach genossen. Es sind lediglich 10 Minuten per Taxi ab Bridgetown dorthin. Auch Bridgetown selbst kann man in ca. 25 Minuten Fußweg vom Hafen aus erreichen und sich z.B. den National Heroes Square anschauen.
Nach 2 Tagen auf Barbados erreichten wir Grenada, die Insel der Gewürze, mit der Hauptstadt St. George`s. Hier habe ich eine Tour über TUI Cruises gebucht. Die Tour ist zwar als Bade- und Schnorchelausflug beschrieben, doch da man zum Anlanden am Strand gut zu Fuß sein muss und die ausgeschriebenen Liegen und Schirme nicht vorhanden waren, empfehle ich die Tour nur eingeschränkt. Im Rahmen der Tour wird man vom Schiff aus direkt zum Anleger eines Katamarans begleitet (5 Minuten Fußweg) und besteigt dann mit ca. 40 anderen Teilnehmern das Boot. Eine kurze Fahrt bringt die Gäste zu einem Unterwasserskulpturenpark. Hier kann man unter Anleitung eines Guides die tollen Unterwasserskulpturen erkunden. Schnorchelausrüstung ist im Ausflugspreis enthalten. Weiter geht es dann zum Grand Anse Beach. Hier legt der Katamaran in Strandnähe an und man erreicht den Strand ausschließlich zu Fuß durch das Wasser. Aufgrund des Wellengangs war dies in unserem Fall aber nicht so einfach und ich kann den Ausflug daher nur empfehlen, wenn man einigermaßen gut zu Fuß ist.
St. Lucia ist das nächste Ziel der Mein Schiff 2. Der Hafen liegt in der Hauptstadt Castries. Der Privatausflug mit Meine Landausflüge bietet Fotostopps mit Panoramablick über Castries, die berühmte Margiot Bucht und eine schöne Aussicht auf die Bucht von Anse La Raye mit den beiden Piton Vulkankegeln im Hintergrund. Die Fahrt führt entlang von Bananenplantagen und durch den tropischen Regenwald von St. Lucia bis zum botanischen Garten mit seiner Vielfalt an Pflanzen. Am Ende wartet ein Badestopp am Vigie Beach in der Nähe des Schiffes. Dort hat der Reiseleiter dann frittiertes Hühnchen mit Brotfruchtbrot angeboten – ein sehr schmackhafter Imbiss.
Folgende Station ist die Insel Martinique mit dem Hafen Fort-de-France. Auch hier haben wir den Tag mit einem Privatausflug von Meine Landausflüge gestaltet, der den südlichen Teil der Insel erschließt. Martinique ist ein französisches Überseegebiet; daher ist hier der Euro das offizielle Zahlungsmittel und beim Internetzugang und Telefonie befindet man sich im EU-Roaming. Der Ausflug führt zunächst zu einer Rum-Destillerie, das Gelände ist ein Freilichtmuseum. Hier kann man Rum probieren und sich über die Produktion von Rum informieren. Weiter geht es dann zum Diamond Beach, die einen tollen Blick auf den Diamond Felsen bietet. Unweit davon befindet sich das Cap 110 Memorial. Hier wird der Sklaven gedacht, die vor der Küste bei einem Schiffbruch ihr Leben verloren haben und auch der Sklaven, die auf den Plantagen ihr Leben lassen mussten. Ein Badestopp am Grand Anse d‘Arlet rundet den Ausflug ab. Es bleibt noch Zeit für einen individuellen Spaziergang vom Liegeplatz des Schiffes bis zur Kathedrale von Fort-de-France (ca. 700 Meter), zur Schoelcher Bibliothek und dem Rathaus (alt und neu). Entlang der Wasserlinie gelangt man zurück zum Schiff.
Dominica ist die nächste angesteuerte Insel der Reise. Ein Ausflug erkundet das malerische Roseau Tal, die Trafalgar Wasserfälle, die Wotten Waven Schwefelquellen und das Insel-Highlight Champagne Reef: Kleine Gasbläschen steigen am Meeregrund auf und perlen wie aus einer Champagnerflasche. Das vulkanische Naturschauspiel kann man mit einem Guide vom Riff aus bestaunen. Typisch karibische Badestrände gibt es auf Dominica aufgrund des vulkanischen Ursprungs keine.
Auf Antigua hatten wir eine Übernachtung im Hafen und daher viel Zeit, um die Insel zu erkunden. Baden am südlichen Ende der Dickenson Bay lohnt sich auf jeden Fall. Der Strandabschnitt ist ruhig und flach abfallend zum Wasser hin. Ein typischer karibischer Strand, wie man ihn von Bildern kennt. Zur berühmten roten Telefonzelle ist es zu Fuß auch nicht weit. Mit einem Ausflug erreichen Sie die Devils Bridge, eine Felsformation, die besonders bei rauem Wetter einen spektakulären Anblick bietet. Weiter geht es zum English Harbour im Nelson‘s Dockyard Nationalpark. Von den Aussichtspunkten Shirley Heights und Dow‘s Hill hat man einen tollen Blick über die Bucht und im Informationszentrum gibt es einen sehr interessanten Vortrag über die Geschichte der Insel. Das Ende des Ausflugs rundet wieder ein Besuch am Strand ab und man kann die vielen Eindrücke beim Entspannen verarbeiten.
Der vorletzte Stopp unserer Reise ist St. Maarten, die Insel, die in einen niederländischen und einen französischen Teil aufgeteilt ist. Das Grenzdenkmal ist einer der Orte, den man bei einem Ausflug besucht. Das Highlight für Flugzeugbegeisterte sind der Flughafen und der direkt angrenzende Strand. Wenn die Flugzeuge knapp über dem Wasser zur Landung ansetzen, kann man aus kürzester Entfernung tolle Bilder schießen.
Der letzte Landgang der Reise findet auf St. Kitts statt. Ich hatte eine Inselrundfahrt gebucht, bei der es zunächst eine kurze Orientierungsfahrt durch die Hauptstadt Basseterre gab. Dann ging es zu einer alten Zuckerrohrfabrik, die in ein Freilandmuseum umgestaltet ist. Hier kann man am Rande des Dschungels Einblicke in die Herstellung von Zuckerrohr erhalten und erahnen, wie hart das Leben der Sklaven zur damaligen Zeit war. Weiter geht es zu einem Aussichtspunkt, bei dem das karibische Meer auf den Atlantik trifft - ein perfekter Platz für einen Fotostopp. Zum Abschluss konnten wir das karibische Meer genießen.
Nach 14 Tagen auf der Mein Schiff 2 endet die großartige Erlebnisreise durch die Inseln der östlichen Karibik in La Romana. Es bleiben viele bezaubernde und außergewöhnliche Eindrücke. Gerne gebe ich Ihnen meine Erfahrungen weiter, und freue mich auf Ihre Anfrage.
Herzliche Grüße
Silke Erb
