Bologna,Maranello,Imola,Florenz – Urlaub im Zeichen der Formel 1
06.04.2026 – 11.04.2026
Italien
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Mein Reiseerlebnis
In den Osterferien führte uns unsere einwöchige Reise in die Emilia-Romagna und die Toskana. Ein kurzer Flug brachte uns zunächst von Frankfurt nach Bologna. Vom Flughafen geht es per Schnellbahn in nur 20 Minuten zum Bahnhof Bologna Centrale. Unser Hotel Astoria lag bahnhofsnah und bot als 3 Sterne-Haus ein gutes Preis- / Leistungsverhältnis.
Bologna bietet ein sehr schönes Stadtbild und zahlreiche Aspekte von touristischem Interesse, ohne überlaufen zu sein. Für uns ein perfekter Mix und guter Ausgangspunkt für Flanieren, Shopping sowie weitere Erkundungen. Verweilen kann man an der Piazza Maggiore mit zahlreichen einladenden Cafés, Espresso Bars und Restaurants. Eine Spezialität der lokalen Küche ist hausgemachte Pasta mit Ragou-Soße. Uns gefiel das authentische Flair der jungen Universitätsstadt.
Unser erster Ausflug führte uns mit dem Zug nach Modena und dann weiter mit einem Shuttle Bus bis zum Ferrari Museum nach Maranello. Das Museum ist Ziel von Ferrari Fans und Fans der Formel 1 gleichermaßen. Im Zentrum des Interesses stehen natürlich die Automobile. Wir haben zudem an einer Rundfahrt teilgenommen, die über das Werksgelände und bis zur Fiorano Teststrecke führt, und haben dadurch einen umfassenden Einblick in die Arbeit der Scuderia Ferrari erhalten. Ich empfehle, Shuttle und Rundfahrt vorab zu buchen, da die Plätze begrenzt sind.
Am nächsten Tag stand ein Besuch der Formel 1 Strecke in Imola auf unserem individuell zusammengestellten Programm. Imola erreicht man entspannt in einer kurzen Zugfahrt. Ein Spaziergang führt durch die Stadt direkt zur Rennstrecke. Auch hier hatten wir vorab eine Rundfahrt über die Rennstrecke gebucht, mit Stopps sowohl im Startbereich, dem Streckenkontrollzentrum und am Podium als auch an der Stelle, an der einst Ayrton Senna verunglückte, woran ein Memorial erinnert.
Von Bologna aus sind wir schließlich weiter in das Herz der Toskana – nach Florenz – gefahren. Die Zugfahrt dauerte auch hier lediglich 40 Minuten. Wir hatten als Unterkunft das Hotel Croce di Malta gewählt, eine ehemalige Klosteranlage, die komplett modernisiert und mit geschmackvoll eingerichteten Zimmern ausgestattet ist. Das Haus besticht zudem durch eine perfekte Lage in der Nähe sowohl des Bahnhofs als auch von Dom und Altstadt. Hervorheben möchte ich zudem das hervorragende Frühstück.
Für Florenz nahmen wir uns Zeit und besuchten die Accademia mit Michelangelos David, den Dom und die Uffizien. Alle Besichtigungen hatten wir vorgebucht. Im Vergleich ist Florenz deutlich touristischer als Bologna. So besuchen auch viele Tagesgäste von Kreuzfahrtschiffen die Stadt. Dieses Interesse kommt nicht von ungefähr: Denn die ganze Stadt ist ein einziges Kunstwerk. An fast jeder Ecke gibt es Sehenswertes und Kulinarisches und man kommt aus dem Staunen nicht heraus.
Unsere kompakte und abwechslungsreiche Reise endete in Florenz. Mit der Straßenbahn kommt man preiswert in circa 25 Minuten vom Bahnhof zum Flughafen, wo uns der Rückflug nach Frankfurt erwartete.
Gerne gebe ich meine Erfahrungen, Eindrücke und Tipps zu den beiden bezaubernden Regionen Emilia-Romagna und Toskana und insbesondere ihr jeweiliges kulturelles Zentrum – Bologna und Florenz – weiter.
Herzliche Grüße
Silke Erb
