Erlebnisreiche Safaris, Weinberge & beeindruckende Landschaften

Rebecca Fessele
am 20.01.2022

29.08.2019 – 06.09.2019

Südafrika

1 Personen

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Luxus genießen
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Reisen mit dem Auto
Aktiv im Urlaub
Städte erleben

Mein Reiseerlebnis

Die Anreise erfolgte mit South African Airlines, mit sehr gutem Service.

Mein erstes Ziel war Johannesburg, die größte Stadt Südafrikas. Für Hotelübernachtungen kann ich den Stadtteil Sandton sehr empfehlen. In der Innenstadt selbst findet man mittlerweile fast keine Hotels mehr. Sandton hingegen, ist ein sehr schöner Stadtteil mit teilweise großen Einkaufscentern. Man findet einige Bars und Restaurants, welche zum Urlaubsfeeling beitragen. Einheimische halten sich hier jedoch kaum noch auf.

Pretoria – die Hauptstadt Südafrikas – sollte man mal gesehen haben. Hier reicht jedoch ein Stopp oder ein Tagestrip, vollkommen aus. Das Highlight der Hauptstadt ist die Nelson Mandela Statue.

Graskop – zu Deutsch „Kopf mit Gras bedeckt“ – ist ein sehr beliebtes Ziel in der Nähe der weltbekannten Panoramaroute. Es ist ca. 30 km von den ersten Sehenswürdigkeiten der Route entfernt. Kriminalität findet man hier so gut wie keine. Abends ist es hier sehr ruhig. Ideale Ausflugsziele und -aktivitäten sind der Krüger Nationalpark, Mountainbiken, Wandern oder die Panorama Route. Ab Graskop werden auch diverse geführte 2-Tages-Wanderungen angeboten. Alternativ kann man diese aber auch auf eigene Faust machen.

Ein weiteres absolutes Highlight dieser Reise war Kapstadt. Eine wunderschöne Stadt. Ich würde jederzeit wieder hier hinreisen, auch nur für einen Städtetrip. Vom Flughafen braucht man per Transfer ca. 20 Minuten bis zu den Stadthotels. Kapstadt ist eine der schönsten Städte der Welt. Das ist aber eher auf die Umgebung zurückzuführen und nicht auf die Innenstadt selbst. Im Norden findet man den Luxus und im Süden die Armut. Diesen Unterschied sieht man hier leider sehr extrem. Das Wahrzeichen der Stadt ist der Tafelberg. Ein Muss. Ich habe damals einen Helikopterflug über den Tafelberg gemacht. Ein einzigartiges Erlebnis. Preislich etwas teurer, aber es lohnt sich auf jeden Fall. Vor der Stadt hat man den direkten Zugang in den Atlantik. Zum Schwimmen gibt es eine Art Strandbad mit Meerzugang. An anderen Stellen ist der direkte Meerzugang nicht möglich. Die meisten Häuser besitzen deshalb eigene Poolanlagen.

Wenn man in Kapstadt ist, sollte man unbedingt an die Waterfront. Es ist schön, abends hier entlangzuschlendern. Es gibt viele Läden, Restaurants und Bars. Vom Aufbau ist es ähnlich wie die Fisherman‘s Wharf in Los Angeles.

An der Kaphalbinsel gibt es noch den Lighthouse Keepers Trail. Man kann mit einer Standseilbahn zum Leuchtturm gelangen, oder man geht einfach zu Fuß. Das dauert ca. 15 Minuten und ist sehr gut machbar. Aber Achtung, es gibt Paviane. Man sollte alles, was mit Lebensmitteln zu tun hat, besser im Bus/Auto lassen.

 

Ein weiteres Highlight ist das Kap der Guten Hoffnung. Ich würde hier immer eine Jacke mitnehmen, da es doch sehr windig sein kann. Ein großartiges Fotomotiv. Man befindet sich hier am südwestlichsten Punkt von Südafrika. Der südlichste wäre das Kap Agulhas.

 

Der Chapman’s Peak Drive ist auch sehenswert. Es handelt sich um eine alte Straße, welche von Häftlingen von Hand in den Stein gemeißelt wurde. Bei schlechten Wetterverhältnissen ist die Straße jedoch gesperrt.

 

Zurück zur Panorama Route: Hier findet man zum einen die Sehenswürdigkeit Gods Window. Vom Eingang benötigt man ca. 3 Minuten zu Fuß, bis man am Berggipfel angekommen ist. Im Idealfall sollte man zur Nachmittagszeit/zum Sonnenuntergang herkommen. Ein einzigartiges landschaftliches Erlebnis. Ein weiteres schönes Fotomotiv ist der Blick vom Blyde River Canyon zu den Three Rondavels. Zuletzt war ich noch beim Potholes Blyde Canyon. Hier sollte man früh morgens herkommen, da man dann einen grandiosen Blick hat. Auch hier findet man freilaufende Paviane.

 

Das absolute Muss in Südafrika ist und bleibt jedoch der Krüger Nationalpark. Ein absoluter Traum. Pirschfahrten finden immer früh morgens oder nachmittags für jeweils ca. 3 Stunden statt. Es gibt leider keine Garantie, dass man Tiere sieht. Die Fahrer sind aber sehr bemüht und machen alles, dass das funktioniert. Es gibt aber natürlich auch wundervolle Safari Lodges direkt im Park. Bei der Pirschfahrt kommt es auch immer auf die Jahreszeit an.

 

Als Tipp: Immer etwas dickere Klamotten mitnehmen. Morgens kann es hier sehr frisch sein, aber es lohnt sich.

 

Das totale Gegenteil zum Krüger Nationalpark findet man dann in Simons Town am Boulder’s Beach. Eine Pinguinkolonie direkt am Strand. Sehr faszinierend und etwas, womit man in Afrika wohl eher weniger rechnen würde. Selbst in Simons Town findet man überall freilaufende Pinguine.

 

Allgemein kann man zu Südafrika folgendes sagen: Es handelt sich hier „nur“ um einen Teil von Afrika. Viele denken, dass man hier (wie in den USA) ein besseres Leben hat. Man hat sehr günstige Lebensunterhaltungskosten. Ich habe bspw. für einen Pancake mit Zimt und Zucker & eine Cola umgerechnet ca. 2,80 Euro bezahlt. Ein Liter Wasser kostet umgerechnet ca. 70 Cent.

 

Außerdem sollte man wissen, dass es hier keine touristenfreundlichen öffentlichen Verkehrsmittel gibt. Ich empfehle hier nur den Transfer per Taxi. Das ist einfach sicherer.

 

Landschaftlich gesehen ist es ein traumhaftes und einzigartiges Ziel.

 

In der Zeit zwischen dem 15.12. und der 1. Januarwoche sollte man zudem wissen, dass hier die großen Ferien im Land sind. In den Küstengebieten ist dann alles sehr voll und meist ausgebucht, da die Einheimischen hier selbst Urlaub machen.

 

Größere Städte wie Johannesburg und Pretoria haben eine recht hohe Kriminalitätsrate. Hier empfiehlt es sich, gewissen Stadtteilen fernzubleiben und sich nachts und in den frühen Abendstunden nur in der Hotelanlage oder in Begleitung einer Reiseleitung draußen aufzuhalten. Kapstadt hingegen ist hier das komplette Gegenteil.

 

Fazit zur South African Airways:
Eine super Fluggesellschaft, welche sehr gut weiterempfohlen werden kann. Als großer Mensch würde ich empfehlen, einen Sitzplatz mit mehr Beinfreiheit zu buchen, da die Economy Plätze für große Menschen doch recht eng sein können. Zu beachten gilt jedoch, dass diese Plätze nicht in allen Maschinen direkte Bildschirme haben.

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